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Kopf-Hals-Tumoren

2 min

Kopf-Hals-Tumoren sind eine heterogene Gruppe von Karzinomen, insbesondere im Bereich von Mundhöhle, Larynx und Pharynx. Histologisch liegt bei 87 % der Patient:innen ein Plattenepithelkarzinom vor (squamous cell carcinoma of the head and neck, SCCHN).

Epidemiologie

  • Mit jährlich ca. 17.530 Neuerkrankungen gehören Kopf-Hals-Tumoren in Deutschland vor allem bei Männern zu den relativ häufigen Tumoren
    • Mundhöhle und Rachen: ca. 9.720 Karzinome bei Männern, ca. 4.180 bei Frauen
    • Kehlkopf: ca. 3.130 Karzinome bei Männern, ca. 510 bei Frauen
  • Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei ca. 64 (Männer) bzw. 66 Jahren (Frauen)

Risikofaktoren

Wichtigste Risikofaktoren sind chronischer Nikotin- und Alkoholabusus, besonders in Kombination. Als weitere Risikofaktoren gelten mangelnde Mundhygiene und vitaminarme Ernährung.

Daneben werden berufliche Noxen, vor allem die Exposition gegenüber Asbest, Holzstaub, Nickel und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen als Risikofaktoren diskutiert. Die intensive Exposition gegenüber UV-Strahlung kann zur Manifestation eines Lippenkarzinoms beitragen.

Weitere Risikofaktoren sind eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV), insbesondere den Hochrisikotypen HPV-16 und HPV-18 sowie – besonders bei Nasopharynxkarzinomen – eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV).

Diagnose, Stadieneinteilung & Prognose

Die Symptome von Kopf-Hals-Tumoren sind häufig unspezifisch, wie z. B. Heiserkeit, Schluckbeschwerden oder nicht-verheilende Wunden. ...

Therapie

Entsprechend den europäischen und US-amerikanischen Leitlinien werden bei Patient:innen mit Kopf-Hals-Tumoren in Abhängigkeit vom...