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Kolorektale Tumoren (CRC)

2 min

Der kolorektale Tumor ist weltweit mit 1,8 Millionen Betroffenen die dritthäufigste Krebserkrankung und steht an zweiter Stelle der Krebs-Todesursachen. Unter dem Begriff kolorektale Karzinome werden Kolon- und Rektumkarzinome zusammengefasst, da sie viele Gemeinsamkeiten in Ätiologie und Histologie aufweisen. Sie unterscheiden sich allerdings in der präoperativen, der operativen und der adjuvanten Therapiestrategie. Die Mehrheit der bösartigen Darmtumoren sind Adenokarzinome, die aus den Drüsenzellen der Darmschleimhaut entstehen.

Epidemiologie

  • In Deutschland ist der kolorektale Tumor die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern.
  • Die Neuerkrankungsrate lag im Jahr 2016 bei über 58.000 Fällen. Dabei sind Männer häufiger betroffen als Frauen.
  • Bei den krebsbedingten Todesursachen lag Darmkrebs im Jahr 2016 in Deutschland bei beiden Geschlechtern mit jeweils 10,8 % an dritter Stelle
  • Das Erkrankungsrisiko für kolorektale Karzinome steigt bis ins hohe Alter an. Über 50 % der Patient:innen erkranken nach dem 70. Lebensjahr, vor dem 55. Lebensjahr treten nur etwa 10 % der Darmkrebserkrankungen auf.

Ätiologie

Der größte Teil des kolorektalen Tumors entwickelt sich aus primär gutartigen Vorstufen, den Adenomen ...

Früherkennung

Zur Früherkennung des kolorektalen Tumors sieht das gesetzliche Früherkennungsprogramm in Deutschland ...

Symptome und Diagnostik

Symptome: Charakteristische Frühsymptome fehlen beim kolorektalen Tumor. Beschwerden treten in der Regel erst bei größeren ...

Tumorklassifikation, Stadieneinteilung und Prognose

TNM-Klassifikation: Die Klassifikation der Größe des Primärtumors und der Metastasierung erfolgt nach den TNM-Kriterien.

Therapie

Die multimodale Therapie des kolorektalen Tumors ist stadien- und risikoabhängig und erfolgt gemäß ...