Goodman AM et al. Tumor Mutational Burden as an Independent Predictor of Response to Immunotherapy in Diverse Cancers. Mol Cancer Ther. 2017;16(11):2598-2608
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Stiftung Immunonkologie – das Leben von Krebspatienten nachhaltig verbessern


Die Immunonkologie ist heute ein Eckpfeiler in der Therapie bestimmter Krebserkrankungen. Seit der ersten Zulassung eines Immun-Checkpoint-Inhibitors im Jahr 2011 sind mittlerweile mehrere immunonkologisch wirksame Substanzen für die Therapie verfügbar. Auch hat die Immunonkologie bei vielen Tumorentitäten bereits Eingang in die Behandlungsleitlinien gefunden. Damit steht heute vielen Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung eine Behandlung zur Verfügung, die ihr Überleben deutlich verlängern und ihre Lebensqualität verbessern kann.

Die Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie will den Therapieansatz der Immunonkologie stärken und fördert sowie initiiert dazu unterschiedliche Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenserwartung und Lebensqualität von krebskranken Menschen. Sie ist als gemeinnützige Stiftung anerkannt und von ihrer Stifterin, dem pharmazeutischen Unternehmen Bristol Myers Squibb, unabhängig.

Die Bristol-Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie fördert Projekte rund um den Therapieansatz der Immunonkologie. Die Stiftung Immunonkologie ist unabhängig von ihrer Stifterin und als gemeinnützig anerkannt.

Intensive Forschungstätigkeit im Bereich der Immunonkologie

Immunonkologisch wirksame Substanzen nutzen das körpereigene Immunsystem als Waffe gegen Krebs. Weltweit werden diese Wirkstoffe in zahlreichen Studien geprüft. Entsprechende Studien untersuchen u. a. Therapiekonzepte in verschiedenen Tumorentitäten, ihren Einsatz als Monotherapie, in Kombination mit anderen Wirkprinzipien sowie weiteren immunonkologisch wirksamen Substanzen sowie ihre Anwendung in der adjuvanten Behandlung.

Nicht zuletzt wird auch der personalisierte Einsatz auf Basis der Bestimmung von Biomarkern erforscht. Das therapeutische Potenzial der Immunonkologie ist groß, ihre Bedeutung nimmt zu.

Die Stiftung und ihre Gremien

Die Bristol Myers Squibb-Stiftung Immunonkologie wurde im Dezember 2016 gegründet und hat 2017 ihre Arbeit aufgenommen. Sie hat mit dem Vorstand und dem Kuratorium zwei satzungsgemäße Gremien. In Vorstand und Kuratorium der Stiftung arbeiten Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft eng zusammen.

Die beiden Gremien setzen sich mehrheitlich aus unabhängigen Fachleuten zusammen, die im Rahmen der Förderrichtlinien über die von der Stiftung unterstützten Projekte entscheiden. Die aktuelle Besetzung von Vorstand und Kuratorium findet sich hier

Welche Projekte werden gefördert?

Gefördert werden Forschungsprojekte, die sich mit der Verbesserung der Lebensqualität von Krebspatienten beschäftigen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Förderung der Tertiärprävention sowie auf der Stärkung des Erfahrungsaustauschs im Bereich der Immunonkologie.

Für Grundlagenforschung und für die klinische Forschung stellt die Stiftung keine Projektfördermittel bereit.

Aktuell geförderte Projekte und Maßnahmen

Das Antragsformular mit Hinweisen zum Verfahren kann auf der Website der Stiftung Immunonkologie heruntergeladen werden.

Forschungsförderpreis „Young Scientists IO“

Der Forschungsförderpreis „Young Scientists IO“ fördert innovative wissenschaftliche und medizinische Arbeiten im Bereich der Immunonkologie, die dazu dienen, Menschen mit einer Krebsdiagnose bessere Chancen für eine lebenswerte Zukunft zu geben. Die Auszeichnung richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der Immunonkologie forschend tätig sind – unabhängig von der fachlichen Disziplin. Eine Bewerbung ist vor Abschluss des 40. Lebensjahres und vor der Habilitation möglich.

Ausschreibung und Bewerbungsunterlagen zum Forschungsförderpreis Young Scientists IO

Weitere Informationen zur Stiftung, ihren Projekten und den Gremien finden Sie unter www.stiftung-io.org.

Informieren Sie sich über die Maßnahmen von Bristol Myers Squibb im Kontext von COVID-19.