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Hodgkin-Lymphom (HL)

1 min

Das Hodgkin-Lymphom ist eine maligne Erkrankung des lymphatischen Systems. Für die Abgrenzung gegenüber Non-Hodgkin-Lymphomen entscheidend sind die beim Hodgkin-Lymphom nachweisbaren malignen Reed-Sternberg (RS)-Zellen. Diese stammen überwiegend von im Keimzentrum des Lymphknotens gebildeten B-Lymphozyten ab. Nach der WHO-Klassifikation lassen sich histologisch folgende Typen unterscheiden :

Epidemiologie des Hodgkin-Lymphoms

  • Inzidenz: relativ selten mit 2-3 Neuerkrankungen pro 100.000 Personen pro Jahr bzw. mit ca. 1.430 neuerkrankten Männern und 1.060 neuerkrankten Frauen in Deutschland im Jahr 2016
  • Zwei Altersgipfel: Betroffen sind vor allem junge Erwachsene zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr sowie Ältere über 65 Jahre

Ätiologie

Die ursächlichen und/oder auslösenden Faktoren der Erkrankung konnten bisher nicht eindeutig geklärt werden. Neben genetischen Faktoren und angeborenen oder erworbenen Immunerkrankungen werden Infektionen mit Viren, vor allem dem Epstein-Barr-Virus (EBV), als mögliche Risikofaktoren diskutiert.

Diagnose

Symptome: Schmerzlose Lymphknotenschwellungen sind meist die ersten Symptome eines Hodgkin-Lymphoms...

Stadieneinteilung und Risikogruppen

Stadieneinteilung: Das Hodgkin-Lymphom wird nach der modifizierten Ann-Arbor-Klassifikation in Stadien eingeteilt...

Therapie

Primärtherapie: Die Primärtherapie des Hodgkin-Lymphoms erfolgt stadienabhängig mit – in der Regel – kurativer Intention...